In Slumber - Reviews

 

 

 

 

 

 

ROCK HARD review (german)
Metal Heart review (german)
The Gate review (english)
www.lesacteursdelombre.com review (french)
   

 

 

 

 

 

 

Rock Hard (8/10)

Irgendwie ´ne witzige Situation: Da sitzt man im Zug Richtung Wien, schiebt das Debüt-Album von IN SLUMBER in den Discman, blättert ein bisschen im Booklet, notiert, das die Band aus Linz stammt, guckt aus dem Fenster und sieht das der Zug gerade in - na, wo wohl? - Linz hält!
Aber das nur am Rande. IN SLUMBER sind das neue Bandprojekt von Wolfgang Rothbauer und Johannes Jungreithmeier, zwei dicke Kumpels, die zusammen auch einige Jahre bei Thirdmoon spielten. Stilistisch servieren uns die Österreicher eine interessante Melange aus Thrash-, Death- und Black-Metal-Elementen, wobei die wenigen stumpfen Schwarzmetall-Ausbrüche eigentlich die Schwachpunkte eines ansonsten sehr vielversprechenden Albums sind. Denn insgesamt gesehen sind IN SLUMBER absolut talentierte Songwriter, die nicht stur nach Schema F komponieren. Songs wie ´Ardour´ und das giftige ´Sworn´ stecken voller origineller Ideen, die über die üblichen Stilmittel wie verschleppte Tempi oder Alibi-Breaks hinausgehen. Nein, hier scheint alles gut durchdacht worden zu sein, jeder einzelne Keyboard-Einsatz, jeder Harmonie, jeder Rhythmus- und
Stimmungswechsel, und alles fließt wunderbar zusammen und vereint sich mit dem interessanten Textkonzept. Da auch die Produktion in Ordnung geht (nur der Snare-Sound klingt mir etwas zu klinisch - vermutlich zu stark getriggert...) sind hier acht Punkte für ein ambitioniertes Debütwerk durchaus angebracht.
Frank Albrecht


Metal Heart (8/10)

Dieses österreichische Melodic Death-Duo ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Okay, In Slumber präsentieren der Metal-Welt hier ihr erstes Album, doch die Namen Wolfgang Rothbauer (Gitarre, Gesang, Bass) und Johannes Jungreithmeier (Schlagzeug) dürften vielen von euch als Mitglieder der ebenfalls melodischen Death Metal-Band Thirdmoon geläufig sein. In Anbetracht dieser Tatsache konnte man also qualitativ hochwertige Arbeit erwarten und diese Erwartungen werden auch erfüllt. Mit Stillborn Rebirth haben die beiden eine astreine und druckvolle Todesblei-Granate eingespielt. Ähnlich wie bei Thirdmoon geht es auch hier hochmelodisch und abwechslungsreich zur Sache. So hat dieses Album von treibenden Riffgewittern (Orphaned Heaven) über bangerfreundliche, rhythmusorientierte Walzen (Ardour) bis hin zu träumerischen Akustikpassagen (Titeltrack) einfach alles, was auf so eine Platte gehört. Glücklicherweise hat man sich allerdings auf die Hauptingredienzien beschränkt und lästige Keyboardklänge außen vor gelassen. Der Gesang variiert zwischen ketzerischem Gekreische und tiefen Growls und passt sich vorzüglich in die unterschiedlichen Stimmungen ein. Wer Thirdmoon schon des öfteren auf seinem Wunschzettel stehen hatte, wird an dieser Band bestimmt genau so viel Gefallen finden.


The Gate (11/15)

Den Gründer Wolfgang Rothbauer und seinen Bandkollegen Johannes Jungreithmeier sind keine Unbekannten im Metalbereich; zumindest sollten Fans von Thirdmoon den Gitarrist/Sänger und den Schlagzeuger kennen. Die beiden jedenfalls haben nun In Slumber gegründet und fabrizieren straigten Melodic Death Metal. Strukturell eher weniger aufregend ist es wohl eher die Verbindung von den eingestreuten teils groovigen, teils melancholischen Dark Metal-Zügen und dem überwiegenden, gefühlskalten Death-Metal-Sturm. Doch beginnend öffnet ein Intro die Tür zu einer Welt des Wahns und der Ängste: Borderline! Diese Krankheit ist das Thema der Texte und Kern der musikalischen Umsetzung zwischen Verzweiflung und Hass. Unkompliziert und direkt im Aufbau entwickelt sich die Anziehung durch das häufige Wechselspiel einer verwirrten Gefühlswelt. Lobenswert finde ich die Umsetzung, weil sie ehrlich ist und (wie ich von vielen Songs anderer Bands denke) das Thema Depressionen und Suizid nicht provokativ oder romantisch mißbraucht wird. Nicht überwältigender, doch bodenständiger Melodic Death mit Melancholie, aber im Thema bewundernswert und mit viel Tiefe! [BK]


www.lesacteursdelombre.com (8/10)

Que du bonheur !! Tout ce qu'on peut dire sur cette formation autrichienne qui n'est autre qu'un duo, c'est qu'elle a le mérite de nous ensorceler avec un Black Metal mélodique très intéressant. Après une intro très sympathique voici Heretic, premier morceau de cet album qui commence sur les chapeaux de roue nous entraînant dans un autre monde, celui que In Slumber souhaite nous faire découvrir. Inutile de plus en dire pour que vous compreniez que l'album est très bon, la production est pour le moins excellente, les instruments sont mixés à la perfection, le son des guitares est parfait, celui de la batterie est vraiment excellent. On retrouve dans cet opus des riffs venant d'horizons différents, je veux dire par là que des fois cela sonne Heavy Metal, ou encore Death, ces clins d'œil apportent une richesse grandissante dans les compositions. Allant de riffs très pilonnants en ambiances plus lourdes ou mid tempo, même de petits breaks joués en guitare sèche, d'ailleurs très efficaces qui ne manquent pas d'ajouter de l'eau à la bouche. Voix guturales et très bien utilisées, non, je ne vois pas ce que je peux dire de plus sur Stillborn Rebirth…
La pochette et le livret sont vraiment très beaux et les fans de Black aux consonances plus atmosphériques et mélodiques devraient en être ravis. Bon c'est sûr, pas de nouveauté apparente mais vraiment efficace, ça je peux vous le dire !!